2 x Bronze bei den IFMA European Championships in Paris vom 16.–21.10.2017

201 Athleten, 156 Kämpfe, 25 Teams und 46 Kategorien! Das waren die Eckdaten dieser Veranstaltung, an der auch 2 Sportler des österreichische Nationalteams, und zwar Nina Scheucher und Andreas Troll (beide FightClub Graz, Steiermark) unter der Betreuung von ÖBFK Bundestrainer Labinot Ahmeti teilnahmen und erfolgreich mit 2 Bronzemedaillen heimkehrten.

„Es waren jeweils 3 harte Kämpfe für beide mit starken Leistungen von Nina und Andreas, der hier sein EM-Debüt feierte.“ freut sich ÖBFK-Ringsportdirektor Rainer Gerdenitsch über den Medaillenerfolg.

Andreas Troll und Nina Scheucher 
Andreas Troll und Nina Scheucher holten für uns je eine 
Bronze-Medaille bei der IFMA EM in Paris


Muay Thai Trainingslager - Bulgarien 13.08.2017 – 20.08.2017
Ein Bericht von Bundestrainer Labinot Ahmeti

Von 13. bis 20. August 2017 nahmen 4 SportlerInnen des österreichischen Nationalteams an einem Muay Thai Trainingslager in Lozenets, Bulgarien teil. Der Elite Fight Club BlackSea ist ein etabliertes Trainingscamp, das international erfolgreichen Kick- und ThaiboxerInnen die Möglichkeit bietet, ihre Fähigkeiten im technischen Bereich, ihre allgemeine Fitness und ihr taktisches Verhalten unter professioneller Aufsicht weiterzuentwickeln. Da sich das Camp in unmittelbarer Strand- und Geländenähe befindet, können die SportlerInnen unterschiedliche Laufstrecken nutzen. Zusätzlich gibt es im Elite Fight Club BlackSea sowohl diverse Geräte für ein umfangreiches Krafttraining mit Gewichten, als auch einen eigenen Crossfit-Bereich, der unter anderem Kettlebells, Medizinbälle, Taue und LKW-Reifen bereithält.

Am Sonntag, den 13.August, trafen Zekria Rezai, Can Akyar, Yael Yvon und Christin Fiedler begleitet von Bundestrainer Labinot Ahmeti in Lozents ein und hatten einen trainingsfreien Abend, da Sonntags Ruhetag im Camp war. Montagvormittags fand demnach die erste Einheit, die einen Crossfit-Zirkel beinhaltete, statt und läutete somit eine harte Trainingswoche ein. Die darauffolgenden Trainings bestanden Großteils aus einem lockeren 5km-Lauf, anschließend technisch/taktischen und strategisch/taktischen Übungen, Pratzentraining und lockeren Sparringrunden. Zum Abschluss wurden diverse Kräftigungsübungen mit Eigengewicht eingebaut, wie beispielsweise Liegestütz, unterschiedliche Situp-Variationen und Kniebeugen. Das Training wurde von dem bekannten thailändischen Trainer Arjarn Gae Sorkeawsuek und dem bulgarischen (IFMA Muay Thai) Nationalteamtrainer Dosio Dosev geleitet.


3.-13.5.
FMA World Championships Minsk Ein Bericht von Bundestrainer Ahmeti Labinot

Vom 03. bis 13.05.2017 fanden in Minsk (Weißrussland) die IFMA Weltmeisterschaft statt. Unter 76 teilnehmenden Nationen aus 5 Kontinenten war auch das österreichische Nationalteam mit den Sportlerinnen Nina Scheucher (FightClub Graz) und Christin Fiedler (RS-Gym Salzburg) vertreten. Betreut wurden die beiden von Bundestrainer Labinot Ahmeti und Rainer Gerdenitsch (Sportdirektor Ring). Die Teilnahme an dieser Weltmeisterschaft war von großer Bedeutung, da eine Erstplatzierung gleichzeitig die Qualifikation zur Teilnahme an den IWGA World Games in Polen (Juli 2017) bedeutete.

Nach der Registrierung und ersten Abwaage wurden die Hotelzimmer bezogen. Die Auslosung der ersten Kämpfe stand am zweiten Tag des Events fest. Im Anschluss daran fand abends die Eröffnungszeremonie statt.

Für die Grazerin Nina Scheucher, die in der Gewichtsklasse -60kg antrat, ergab die Auslosung, dass sie am Freitag, den 05.05., gegen die Phillipina Bulaong Meri Ann Geli kämpfen würde. Dieser Kampf war nur von kurzer Dauer, da die Phillipina in der ersten Minute der ersten Runde durch einen Ellbogen zum Kopf ein so schweres Cut erlitt, dass der Kampfrichter den Kampf stoppen musste. Somit stieg Nina Scheucher ins Viertelfinale auf.

Die Salzburgerin Christin Fiedler stand nach einem Freilos am Samstag, den 06.05., der Französin Page Ielo gegenüber. Die technisch versierte Französin dominierte ab der ersten Runde das Kampfgeschehen. Christin Fiedler versuchte bis zum Schluss, den Punktestand zu ihren Gunsten umzudrehen, musste sich allerdings leider letztendlich geschlagen geben.

Für Nina Scheucher ging es am Sonntag, den 07.05., gegen die Peruanerin Van der Molen Antje Elisabeth, die sich bereits im Achtelfinale gegen die Amerikanerin Allen Kathryn durchgesetzt hatte, weiter. Nina Scheucher machte ab Beginn der ersten Runde viel Druck und führte dementsprechend nach Punkten. Ab Mitte der zweiten Runde holte die Peruanerin auf und konnte diese knapp für sich entscheiden. Die dritte Runde verlief ähnlich der zweiten, in welcher Nina Scheucher leider knapp unterlag. Somit schied die Grazerin aus dem Bewerb aus und wurde 5.

Die Teilnahme an dieser Weltmeisterschaft hat gezeigt, dass das österreichische Nationalteam auf einem hohen internationalen Niveau mithalten kann und das bisherige Training deutliche Fortschritte erzielte.